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Google Helps #1 (English)

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Game: Dead Island

Problem: 2 cursors/double cursor

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Eine italienische Reise – Kultur zum Anfassen

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20130618_112050 Lies den Rest dieses Beitrags

Sind wir moralisch verpflichtet zu helfen?

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Diese Zeilen enstanden infolge einer Diskussion über das Buch von Peter Singer „Leben retten.: Wie sich Armut abschaffen lässt – und warum wir es nicht tun.„. Ich hoffe sie werden nur als Anregung zu weiteren Nachdenken empfunden werden und keine Gefühle verletzen.

Die Schere zwischen Arm und Reich

142 von 1000. So viele Kinder sterben vor ihrem 5. Lebensjahr in den wenigsten entwickelten Ländern. Doch was wartet auf die Überlebenden? Ein Leben, welches mit durchschnittlich 55 Jahren enden wird, ein Leben, bei dem nur die Hälfte Zugang zu sauberem Trinkwasser hat und nur rund ein Drittel zu sanitären Anlagen. Diese Lebensbedingungen sind nicht selten, rund 12% der Weltbevölkerung muss sich jeden Tag dem Kampf um das Überleben stellen.

Drehen wir nun unseren imaginären Globus. Es gibt auch die andere Seite, die reiche Seite. In diesem Schlaraffenland, an dem sich rund 15% der Weltbevölkerung erfreuen darf, verfügen alle um Wasser, sanitäre Anlagen und ein Leben dauert durchschnittlich 79 Jahre. Jeder dritte besitzt zwei Telefonanschlüsse und über die Hälfte kann sich zu Internet-Nutzern zählen.

Die Schere zwischen Arm und Reich, zwischen den am wenigsten entwickelten und den Industrieländern klafft immer weiter auseinander. Dies bedeutet nicht nur, dass „unser“ Wohlstand steigt, sondern auch, dass immer mehr Kinder sterben, Menschen verdursten und durch mangelnde Hygiene krank werden.

Die alles entscheidenden Fragen sind: Was können wir tun? Und wie viel können wir geben, ohne, dass etwas von moralischer Bedeutung geopfert wird?

Die Verpflichtung zu helfen

Singers Argumentation fängt mit der Behauptung an, dass das Prinzip, welches besagt, wir sollen Schlechtes verhüten, wenn wir dazu nichts von vergleichbarer Bedeutung opfern müssen, eine falsche Schlussfolgerung sei, denn hätten wir es umgesetzt „…würden sich unser Leben und unsere Welt grundlegend verändern.“ (M2 S. 142 Z: 6). Infolgedessen schließt er daraus, dass das oben genannte Prinzip sich nicht nur auf spezielle, unvorhersehbare Vorfälle beziehen solle, sondern auch auf Alltagssituation. Als Beispiel bringt Singer  die Menschen, die in absoluter Armut leben müssen und welchen wir seiner Meinung nach helfen müssen. Denn dieses Leid definiert er als schlechte Sache und fordert die „Reichen“ (M2 S. 142 Z: 16) auf, ihre Macht dazu zu benutzen, um dieses auszurotten, denn sie könnten es „… irgendwas von vergleichbarer moralischer Bedeutung zu opfern.“ (M2 S. 142 Z: 16-17).

Als Schlussfolgerung bringt Singer an, dass wir eine Verpflichtung haben diese Armut zu bekämpfen und diese Verpflichtung sei um nicht schwächer als die, die wir vor einem ertrinkenden Kind hätten.

Die Verweigerung der Hilfe wäre unter allen Gesichtspunkten falsch und deshalb ist das Helfen etwas, „…das jedermann tun soll.“ (M2 S. 142 Z: 34-35)

Welcher Lebensstandard ist moralisch zu rechtfertigen?

Obgleich Singer recht einleuchtend seine Meinung argumentiert, bleibt seine Behauptung nur eine Theorie. Dieses Phänomen hat auch mehrere Gründe:

Jeder Mensch hat eine eigene Moral, diese wird durch viele Faktoren, wie zum Beispiel die Religion und das Land in dem man lebt beeinflusst.

Denn meiner Meinung nach sind die Menschen nur ihrer eigenen Gesellschaft verpflichtet, auch moralisch, in der sie agieren. Verschiedene Gesellschaften verfügen über verschiede Hintergründe, Kulturkreise und Riten. Und somit variiert auch das Gut/Böse Schema: obwohl es überall angewendet wird, ist das Resultat doch ein Unterschiedliches.

Eine weitere Gefahr besteht darin, dass man den armen Menschen die Motivation  zu arbeiten und so sich selbst zu helfen, nimmt. Wessen Bedürfnisse gestillt sind, neigt dazu sich zurückzulehnen.

Das Stichwort hier ist „Anreize“. Diese können zum Beispiel in Form von Mikrokrediten erfolgen und helfen dabei die Menschen zu motivieren, ihre Träume zu verwirklichen und für sich selbst und die eigene Familie zu sorgen. Vor allem sind die Mikrokredite eine demokratische Lösung, denn alle haben darauf Zugriff, doch nur die Fleißigen sind fähig, den Wandel zu schaffen und ihre Ziele zu erreichen.

Was passiert, wenn man Geld ohne jegliche Anreize verteilt, sieht man am Beispiel Afrika. Denn dort ist die Entwicklungshilfe vor allem in den Anfängen gescheitert. Unkontrolliert Geld in ein Land zu pumpen, hilft nicht automatisch, sondern kann auch schaden.

Und obwohl ich absolut dafür bin, dass man allen hungernden Kindern auf dieser Welt hilft, finde ich auch, dass man die Verantwortlichen nicht einfach vergessen kann. Jedes Kind hat Eltern und wenn das Kind hungern muss, dann ist es immer in erster Linie die Schuld der Eltern. Es gibt durchaus Weisen, doch auch deren Eltern haben sich entschieden, trotz der schweren Situation im Land das Kind zur Welt zu bringen. Spricht man ihnen nun diese Verantwortung ab, so ist das genauso menschenentwürdigend, als wenn man bestimmten Minderheiten das Wahlrecht abspreche.

Des Weiteren muss z.B. das gespendete Geld als eine Investition betrachtet werden. Denn sonst läuft man Gefahr anstatt dafür zu sorgen, dass es den armen Menschen besser geht, auch die Industrieländer wirtschaftlich so zu belasten, dass diese nicht mehr liquide genug sind, um auch noch die armen Länder zu unterstützen.

Überhaupt muss dieser Ansatz angezweifelt werden, da man nicht in einem Zug sagen kann, dass es moralisch ist, wenn alle gleich viele Güter haben. Denn dann läuft man Gefahr in den Kommunismus abzurutschen.

Die passende Frage an dieser Stelle wäre: Wie investiere ich in ein Land so, dass es so bald möglichst ohne meine Hilfe seine eigenen Bürger versorgen kann?

DatingGuide for young perverts

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Dating Guide (vor dem ersten Date)

1. Tauscht euch über Bücher aus
2. Unterhaltet euch über Filme
3. Schickt euch Links zu Musikvideos
4. Skypt bis morgens um 5 (egal ob ihr früh aufstehen müsst)
5. Unterhaltet euch über Monitore (mind. 3)
6. Lästert über andere ABs
7. Diskutiert über Penisse (Fleisch- oder Blutpenis)
8. Philosophiert über Brüste (Beispielbildertausch)
9. Bittet einander um Nacktbilder ohne einander welche zu schicken
10. Sucht euren ersten gemeinsamen Lieblingsporno aus

Dating Guide Date 2
1. Stellt sicher, dass ihr den gleichen Humor habt
2. Redet über Sexshops
3. Tauscht euch über BDSM aus
4. Diskutiert über den Kauf einer Peitsche (sofern nicht vorhanden)
5. Unterhaltet euch über Pferde (im Peitschenkontext)
6. Tauscht euch über Löcher aus
7. Unterhaltet euch über Vibratoren
8. Sucht euren Lieblingsvibrator aus
9. Diskutiert welcher Kondomgeschmack der bessere ist
10. Stellt sicher, dass ihr gemeinsam Kondome aussucht und diese dann bestellt

Dating Guide Date 3
1. Bestellt euch eine 100 Packung Kondome
2. Wenn diese angekommen, zählt nach, ob es genau 100 sind
3. Sortiert die beschädigten Kondome aus
4. Bringt die besprochenen Peitschen mit
5. Zwing den anderen aufs Klo zu gehen und von da ins Micro beim Skypen zu schreien
6. Fragt einander was ihr anhabt, an was ihr denkt und was ihr macht
7. Piss ihr eine Blume in den Schnee
8. Redet über Computer
9. Vergleiche deinen Datingpartner mit einem PC-Gehäuse
10. Schreibt ein Dating Guide!

Autoren: Lellissa / Furex (nie einander gedatet)

„NippleJesus“ oder von der Rolle der Kunst in der heutigen Gesellschaft

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Darf Religiöses in Kunst verwendet werden?

Was bedeutet die emotionale Achterbahn des Hauptdarstellers für das Stück?

Wie weit reicht die Verantwortung des Künstlers über sein Kunstwerk?

Toleranz – ein Übel unseres Jahrhunderts?

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Nackt.

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Dieser Text wurde anlässlich eines Wettbewerbs in einem kleinen Forum geschrieben. Leider gewann er nicht^^

 

Nackt

Sein Anzug berührte sacht ihre nackte Schulter. Sie blickte zu ihm herauf und fing langsam an, die Knöpfe aufzumachen. Konzentriert ging sie dieser Aufgabe nach, als gäbe es in diesem Moment nichts wichtigeres auf der Welt, als den Mann vor ihr zu entkleiden. Seine obsidianfarbigen Augen starrten sie an, seine Gedanken waren wie immer hinter seinem undurchdringlichen Minenspiel verborgen. Als auch der letzte Knopf befreit war, legte sie ihm sanft ihre Hände auf die Schultern und ließ den Sakko auf den Boden fallen. Er hatte das Gefühl, die Zeit würde still stehen, oder sich wenigstens ganz zäh vorwärts bewegen. Er bemerkte kaum, wie ihre Berührungen stoppten, als wäre sie unsicher, was sie nun tun sollte. Er wollte nicht sprechen, wollte diese wunderbare Atmosphäre, die nur von dem leisen Geräusch des Kamins und ihrer beiden Atemzüge erfüllt war, nicht zerstören. Er küsste sie sanft. Ihre weichen Lippen fühlten sich wie der reinste Himmel an. Der Geruch ihrer Haut vernebelte seine Sinne. Sie beide vertieften den Kuss. Es gab keine stummen Fragen, Bitten oder zweifelnden Worte. Es gab nur sie. Hier, in dieser Nacht. Seine Hände tasteten sich langsam voran. Zärtlich strich er über ihre Hüften, ihren Bauch. Er wusste, dass er immer wieder über schwarze Muster fuhr, wollte den Unterschied zwischen schwarzer Tinte und porzellanweißer, fast bläulicher Haut entdecken. Doch da war nichts, keine Unebenheiten – nichts, was auf das Kunstwerk hindeutete, welches ihren für ihn so wunderschönen Körper verunstaltete. Auch seine Haut war beschmutzt, doch sein Kunstwerk brandmarkte ihn. Aber all das war in diesem Moment unwichtig. Es gab nur diese Frau, die wahrscheinlich zu jung für ihn war und vielleicht auch zu schön. Aber sie war hier. Und in Wahrheit war sein Verstand vollkommen leer. Flüchtige Gedanken würden sich erst später in seinen Kopf stehlen. Wenn sie beide auf dem großen, alten, harten Bett lagen. Nackt. Die Hitze ihrer Körper würde sich langsam verflüchtigen und er würde eine warme Decke über ihrer beider Körper legen. Sie würde ihn anlächeln und sich dann wieder dem Anstarren der Decke zuwenden. Wie er auch. Sie redeten nicht viel. Das war aber auch nicht wichtig. Nicht, wenn sie zusammen waren.

 

Musik: Bleeding Nature – Breath

 

 

Stopp ACTA!

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Anti-Counterfeiting Trade Agreement

Was ist ACTA? Die Abkürzung «ACTA» steht für das geplante plurilaterale Handelsabkommen «Anti-Counterfeiting Trade Agreement». Die teilnehmenden Nationen bzw. Staatenbünde geben an, damit den Kampf gegen Produktpiraterie verbessern zu wollen.

Das angeblich wachsende Problem der Fälschungen und der Piraterie soll mit dem Abkommen besser bekämpft werden können. Die geheimen Verhandlungen laufen seit 2008 und sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Die teilnehmenden Parteien sind die Schweiz, die USA, die EU, Kanada, Japan, Korea, Singapur, Australien, Neuseeland, Mexiko, Jordanien, Marokko und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Textquelle: http://www.stopp-acta.info

Werde Aktiv!

Was kannst du gegen ACTA tun? – Das beste was du tun kannst: Informiere dein Umfeld über ACTA. Versuche soviel Aufmerksamkeit wie möglich über Soziale Netzwerke (Facebook, Twitter, Google+, Foren usw.), auf der Arbeit, per Telefon, SMS, E-mail…  zu schaffen. Nutze jede Möglichkeit, bevor es zu Spät ist!

Text- & Videoquelle: http://www.stopacta.de

Unterzeichne die Petition gegen ACTA!